Politik

„Bankrotterklärung der Politik“

Aus ff 25 vom Donnerstag, den 20. Juni 2019

Bahnhofsareal Bozen
Bahnhofsareal Bozen: Auf 22 Hektar soll ein neues Stadtviertel mit 1.500 Wohnungen entstehen. © Alexander Alber
 

Trotz des Rücktritts von Christoph Baur ­beharren Landesregierung und Stadt Bozen auf ihrer ­Marschroute: Das Bahnhofsareal wird einem ­Großinvestor übertragen. Zum Schaden der Stadt?

Er sagt es – und er wiederholt es immer wieder: Nein, sein Rücktritt sei „kein Kampf dagegen“. Diese Entscheidung habe für ihn, Christoph Baur, einen rein persönlichen Grund: „Für mich persönlich ist es nicht okay, wie die Stadt und das Land das Projekt Bahnhofsareal abwickeln wollen. Deshalb gehe ich. So einfach ist das.“

Ganz so einfach ist es freilich nicht – und keiner weiß es besser als Christoph Baur: Wenn ausgerechnet er, der ausgewiesene Experte in Sachen Raum-ordnung, dessen wichtigste Aufgabe als Vizebürgermeister es war, das größte Vorhaben der

Abonnieren Sie jetzt die ff und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte. Einen Monat für 0,00 € testen Unsere Abo-Angebote im Überblick
Bereits Abonnent?

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.