Gesundheitsreform, Flüchtlinge, Impfdebatte: Auch 2017 hatte Martha Stocker schwere Lasten zu tragen.
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Aus ff 51 vom Donnerstag, den 21. Dezember 2017

wir kennen sie alle, die Weihnachtsgeschichte, die Verkündigung Marias und die Anbetung der Könige, die Hirten auf dem Felde und das Kind in der Krippe. Aber wer die Geschichte eigentlich zuerst erzählt hat, wissen wir nicht. Wir wissen nur, wer sie zuerst aufgeschrieben hat: die Evangelisten Matthäus und Lukas. Auch wenn sich die zwei Herren in einigen Punkten widersprechen – was soll’s? Wir als ff-Redaktion haben die Geschichte noch einmal völlig neu geschrieben – sozusagen auf Südtirolerisch. Unsere Grafikerin Sabine Rainer hat die Illustrationen dazu gemacht. Was ist wirklich geschehen? In Betlehem und im Südtirol 2017? Wer verbirgt sich hinter den Figuren Maria, Josef, dem Kind und den Königen? Warum ist eigentlich noch keinem Krippenschnitzer eingefallen, Wolf und Bär ins Figurensortiment aufzunehmen? Und waren die drei Könige tatsächlich die ersten drei Politiker? Die Antworten finden Sie im Jahresrückblick ab Seite 30.
Es begab sich aber zu der Zeit… So beginnt die Weihnachtsgeschichte. Unsere ff-Weihnachtsgeschichte beginnt so: „Wer träumt nicht von einem geschmückten Weihnachtsbaum und selbstgebackenen Plätzchen? Von einem privaten Erholungsbereich mit Badewanne und Sauna? Einem Südtiroler Qualitätsfrühstück in einer stilvollen Lodge mit wunderschöner Aussicht auf die Dolomiten?“ Was sich genau begeben hat in Corvara im Gadertal, rund um den Hof von Daniel Alfreider, das hat Karl Hinterwaldner recherchiert. Unsere Titelgeschichte handelt vom SVP-Vizeobmann und Parlamentarier Alfreider, der seit rund einem Monat stolzer Besitzer von 27 Schafen ist. Die Frage ist: Ist er damit auch Bauer, wie es sein nagelneuer Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betrieb nahelegen würde? Eine wundersame Geschichte, ab Seite 24.
Als Kontrastprogramm für die Tage rund ums Fest der Liebe empfehlen wir die Lektüre der Reportage von Barbara Bachmann. Die Pusterer Journalistin war in Indien und erzählt davon, warum vielen jungen, verliebten Paaren oft der Tod droht. Die Organisation „Love Commando“ versucht, ihnen zu helfen. Eine Garantie für ein Happy End gibt es jedoch nicht (ab Seite 50).
Uns bleibt nur noch Ihnen, liebe Leser, ein persönliches Happy End für 2017 zu wünschen. Ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und wie immer eine anregende ff-Lektüre!
Wir erscheinen wieder am 4. Januar 2018.
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