EU-Kolumne von Ulrich Ladurner: Eine knappe Stunde von Madrid entfernt liegt die Valle de los Caídos – eine monumentale ...
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Aus ff 25 vom Donnerstag, den 20. Juni 2019

der Südtiroler Alpenverein wird dieses Jahr 150 Jahre alt, das packt nicht jeder. Zumal der AVS, wie er von sich selbst behauptet, gemessen an der Bevölkerung, der größte alpine Verein der Welt ist. Nicht weniger als 70.000 Südtiroler haben sich ihm mittlerweile angeschlossen, das ist jeder sechste Deutsch- und Ladinischsprachige im Lande. Die schiere Größe bereitet aber auch Probleme. Viele Köpfe bedeuten viele Meinungen – und die gehen allzu oft auseinander.
ff hat sich aufgemacht, um einen Verein zu porträtieren, der auf dem schmalen Grat zwischen Tradition und Moderne balanciert. Karl Hinterwaldner hat sich unter die Festgesellschaft zur 150-Jahr-Feier in Toblach gemischt, Andrej Werth hat Hanspeter Eisendle interviewt. Die Hauptkritikpunkte des Bergsteigers und Querdenkers sind: „Die Haltung bei der zweisprachigen Beschilderung. Ich glaube auch, dass sich der Alpenverein nicht bei einer Flughafen-Diskussion einmischen muss. Bergsteiger haben wenig Zeit für einen Verein, Vereinsfunktionäre wenig Zeit zum Bergsteigen, deswegen sollte man sich viel mehr über die Inhalte des Bergsteigens absprechen.“ Lesen Sie die Titelgeschichte ab Seite 22.
Luca D’Andrea ist ein sehr erfolgreicher Krimiautor. Mit seinen Romanen macht der 40-jährige Bozner Südtirol in aller Welt bekannt. Er hat mittlerweile 42 Verleger und eine halbe Million an verkauften Büchern rund um den Globus. Sein dritter Roman „Il respiro del sangue“ ist eben bei Einaudi erschienen, auch er verspricht ein Erfolg zu werden. ff-Vizechefredakteur Georg Mair kennt Luca D’Andrea schon lange, vor drei Jahren hat er als einer der ersten ein Porträt über den damals noch völlig unbekannten Autor geschrieben. Nun hat er ihn wieder getroffen und interviewt. Das spannende Gespräch finden Sie ab Seite 36.
Südtirol hat Aufholbedarf in Sachen Forschung und Entwicklung. Deshalb hat das Land den Technologiepark Noi aus dem Boden gestampft. Geht es nach dem Namen, steckt bereits darin jede Menge Innovation. Denn Noi bedeutet auf Italienisch „wir“, auf Dialekt „neu“ und auf Englisch „nature of innovation“.
Doch wie innovativ ist der Technologiepark wirklich? Kann man Forschung und Entwicklung auf Knopfdruck, von oben herab, verordnen? Die Antwort darauf finden Sie ab Seite 20.
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