Brennerbasistunnel: (nd) Ein Brief der bayerischen Staatskanzlei sorgt in Bozen und Innsbruck für Entsetzen. Wie die Tiroler ...
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Aus ff 05 vom Donnerstag, den 30. Januar 2020
Wenn Staatsoberhäupter zusammenkommen, zeigen die Fotos immer noch Reihen aus dunklen Anzügen. Ein Frauenkleid sticht selten hervor. Frauen an der Spitze sind weltweit die Ausnahme, besonders in der Politik. Und so leidet auch die Südtiroler Gemeindepolitik unter Frauenmangel. Wir haben uns – drei Monate vor den Gemeindewahlen – einmal genauer in den Ratsstuben des Landes umgesehen: Wie ergeht es den Frauen in der Lokalpolitik? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Wie schwer oder leicht tun sie sich mit den Männern? Den Artikel dazu finden Sie ab Seite 12 – er ist zugleich Auftakt der ff-Serie „Frauen machen Politik“. In den nächsten ff-Ausgaben bis hin zu den Gemeindewahlen im Mai lesen Sie in loser Abfolge immer wieder über Frauen, die sich im Land politisch engagieren. Weil: Die Macht wird künftig gewiss noch viel weiblicher werden.
Warum Wasserstoff angeblich die Zukunft der Energie ist – das erklärt Karl Hinterwaldner in der aktuellen Titelgeschichte. Das energiereiche Gas gilt gewissermaßen als grüne Alternative zu Benzin, Diesel und Co. Aber wie grün ist Wasserstoff tatsächlich? Wie weit sind die Technologien? Die Südtiroler Landesregierung jedenfalls setzt voll auf die grüne Wasserstoffwelle: In den nächsten Jahren sollen Hunderte Millionen Euro dafür fließen – der größte Teil von Brüssel nach Bozen. Neugierig geworden? Dann ab auf Seite 20.
Wer sich mehr für nachhaltige Kleidung denn für nachhaltige Energien interessiert, dem empfehlen wir das Porträt ab Seite 38. Dunja Smaoui erzählt darin von zwei jungen Frauen, „die aufräumen wollen mit dem Klischee von gebrauchter Kleidung“. Mit ihren Secondhandläden wollen sie zeigen, dass stylische Kleidung weder teuer noch neu sein muss.
In der Schule wird bekanntlich für das Leben und damit auch für die Zukunft gelernt. ff will dazu einen kleinen Beitrag leisten: Wer? Wie? Wo? Wann? Warum? Andrej Werth hat vergangene Woche mit Schülerinnen und Schülern des Oberschulzentrums Jakob Philipp Fallmerayer in Brixen darüber diskutiert, was Journalismus kann, darf und muss. Andrej Werth meinte nach dem Besuch: 7.50 Uhr ist eine Unzeit, aber es hat Spaß gemacht. Wäre so ein Besuch auch etwas für Ihre Schule? Oder wollen Sie uns mit Ihren Schülerinnen und Schülern besuchen? Bei Interesse:
info@ff-bz.com. Wir freuen uns!
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