ff 34/20 über die Rodung eines Auwaldes in Brixen und den Konflikt zwischen zwei Umweltgruppen; Leserbrief von Klauspeter Dissinger in ff 36/20
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Aus ff 37 vom Donnerstag, den 10. September 2020
Die Coronapandemie macht das Wählen schwierig. Die Gemeindewahl wurde bereits einmal verschoben. Am 20. und 21. September müssen die Wählerinnen und Wähler nun mit Abstand und Masken an die Urne. Trotz Coronakrise einen Wahlkampf bewerkstelligen – wie das funktionieren kann, hat Karl Hinterwaldner in der aktuellen Titelgeschichte recherchiert. Welche Hürden gibt es? Was geschieht mit der Demokratie, wenn der Wahlakt plötzlich die Gesundheit gefährdet? Lesen Sie mehr darüber ab Seite 16.
An denselben Tagen im September wie die Gemeindewahlen findet auch das Referendum zur Reduzierung der Anzahl der Parlamentarier statt. Die Kammer soll von 630 auf 400 Abgeordnete verkleinert werden, der Senat von 315 auf 200 Senatoren. Eine Debatte darüber hat es bislang nicht gegeben. Was sind die Auswirkungen für Südtirol? Was bedeutet es, wenn man mit Ja beziehungsweise mit Nein abstimmt? Die Antworten gibt es im Artikel von Norbert Dall’Ò ab Seite 26.
Einer, der immer wieder über die Politik im Lande berichtet, ist Peter Thalmann. Der Journalist von Beruf ist Jahrgang 1980 – so alt wie dieses Magazin. Georg Mair hat mit ihm das ff-Sommergespräch für diese Ausgabe geführt. Aus Anlass des Jubiläumsjahres von ff führen wir diese Interviews in diesem Jahr mit Südtirolerinnen und Südtirolern, die 2020 auch 40 Jahre alt werden. Thalmann ist seit einigen Jahren schon Redakteur bei Rai Südtirol – seit rund einem Jahr moderiert er auch die Tagesschau (ab Seite 38).
Völlig unpolitisch ist eine Pandemie. Keine Regierung hat sie beschlossen. Sie war plötzlich da. Während in Bergamo das Militär einfuhr, um die Särge abzutransportieren, erlahmte bei vielen Menschen der Reflex zur Kritik. Als die Kurve jedoch abflachte – spätestens dann wurde die Krise auch politisch. Niemand weiß heute sicher, ob die rigiden Maßnahmen übertrieben waren oder nicht. Als Journalisten versuchen wir, uns einem Thema von beiden Seiten einer Medaille zu nähern. Es geht nicht darum, zu einem „Team Pro“ oder „Team Contra“ zu gehören. Was wir wollen ist, zur Debatte anregen. Darum veröffentlichen wir gerne Leserbriefe und Gastbeiträge. In dieser Ausgabe jenen von Sepp Kusstatscher, 73, ehemaliger SVP-Landtagsabgeordneter und Ex-EU-Parlamentarier der Grünen (Seite 42).
In „Der Fels in der Brandung“ (ff 36/2020) haben wir Nordtirols Landeshauptmann fälschlicherweise den Namen Norbert Platter gegeben. Er heißt natürlich Günther Platter. Und im Fragebogen (ff 35/2020) gaben wir der Theatermacherin Beate Sauer den Nachnamen Saurer. Wir entschuldigen uns für die Fehler.
Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre
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