Die gebürtige Süditalienerin Alessia Borrelli designt Brautkleider in Dirndloptik – und will so Glamour mit Tradition verbinden. Über eine Frau, die sich ständig verliebt.
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Aus ff 36 vom Donnerstag, den 05. September 2024
es ist eines der bekanntesten Zitate österreichischer Politik: „Lernen‘S ein bissl Geschichte“, meinte 1981 der damalige österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky zu Ulrich Brunner, einem Journalisten. Der Umgang mit der Vergangenheit ist in politischen Debatten oft sehr präsent – das sieht man etwa nach den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen.
Auch in der aktuellen ff-Ausgabe geht es um Geschichte und Gegenwart. In unserer Titelgeschichte zum Beispiel.
Hermine Mair Orian hat das Tiroler Verdienstkreuz für ihren Einsatz als Katakombenlehrerin verliehen bekommen. Aber es gibt Zweifel an ihrer Geschichte. Karl Hinterwaldner hat sich den „Fall Orian“ genauer angesehen. Ab Seite 34. Und Georg Mair hat sich gefragt, wie die Geschichte in Südtirol in den Dienst der Politik genommen wird und warum Historiker nicht mehr so laut sind. Ab Seite 38.
Und er hat mit Armin Mutschlechner ein Interview geführt. In seinem neuen Buch deckt der Autor auf, wer die Zuträger des Nationalsozialismus in Südtirol waren. Ab Seite 36.
Um die Geschichte des Heimatpflegeverbandes, der heuer 75 Jahre alt wird, geht es unter anderem im Sommergespräch, das Alexandra Aschbacher mit Obfrau Claudia Plaikner geführt hat. Vor allem aber geht es um Fragen der Gegenwart: über Naturschutz, Klimawandel und Massentourismus. Ab Seite 24.
Aus der Vergangenheit in die Gegenwart reicht auch die Polemik über eine Sonderklasse mit nicht deutschsprachigen Schülern in der Bozner Goethe-Grundschule. Nahezu jeder Politiker des Landes hat sich dazu nun geäußert. Alexander van Gerven hat die Äußerungen analysiert und sich die Frage gestellt, was diese Debatte über die Gesellschaft aussagt. Ab Seite 18.
Sehr gegenwärtig ist das Thema, dem sich die heurige Ausgabe der Summer School in Feld-thurns gewidmet hat: queeres Denken. In dieser Ausgabe drucken wir die gekürzte Eröffnungsrede der Schriftstellerin Maxi Obexer ab. Ab Seite 46.
Und noch eine Entschuldigung. In der vergangenen Ausgabe haben wir das Zitat von Daniel Schrott auf der Leserbrief-Seite mit Florian unterschrieben. Pardon.
Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre
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