Armin Untersteiner und Katya Waldboth machen Schokolade. Und wollen mit „Karuna“ zeigen, dass Genuss und faires Wirtschaften sich verbinden lassen. Text: Lisa Messner | Fotos: Michael Spitaler
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie das Cover der aktuellen Ausgabe sehen, könnte es durchaus sein, dass bei Ihnen Erinnerungen hochkommen. Eine Maske, ein Globus, das Wort „Virus“. Vor fünf Jahren, als die Corona-
Pandemie das Leben auf diesem Planeten bestimmte, schrieb die ff viele Titelgeschichten über Covid und seine Folgen. Einige Cover finden Sie in der Titelgeschichte wieder. Alexandra Aschbacher hat sich gefragt: Was haben wir gelernt? Sind wir auf kommende Pandemien vorbereitet? Ihre Antworten lesen Sie ab Seite 18: „Der lange Schatten von Covid“.
Es ist eine Zeit, die Spuren hinterlassen hat. Viele Menschen kämpfen noch immer mit psychischen und gesundheitlichen Langzeitfolgen. Wir wollen wissen: Wie haben Sie diese Jahre erlebt, was hat Ihnen Mut gemacht? Und wie können wir die in der Gesellschaft entstandenen Risse überwinden? Uns interessiert Ihre Geschichte. Schreiben Sie eine Mail an alexandra.aschbacher@ff-bz.com, wenn Sie sie erzählen möchten.
Wenige Monate vor dem Ausbruch der Pandemie, im Oktober 2019, öffnete Thomas Schrott in der Runkelsteiner Straße in Bozen seinen „Laden im Dorf“, eine Mischung aus Metzgerei, Feinkostgeschäft und Tante-Emma-Laden. Schrott ist ein erfolgreicher Unternehmer – dennoch schließt er Ende Mai seine beiden Geschäfte. Aber warum? Das hat sich auch Andrej Werth, selbst einer von Schrotts Kunden, gefragt. „Einfach mal abhängen“, ab Seite 40.
Einer, der weitermacht, ist hingegen Markus Silbernagl. Der Busunternehmer aus Seis stand drei Jahre lang als Angeklagter vor Gericht. Er war einer der Protagonisten in der Sad-Affäre – und wurde nun vom Gericht freigesprochen. Im Interview mit Karl Hinterwaldner erzählt er, wie er diese Zeit erlebt hat, was er daraus gelernt hat – und was er kritisiert: „Seit dem Freispruch bin ich ein anderer Mensch.“ Ab Seite 46.
Richtigstellung: Im Gastkommentar von Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer „Diskriminierende Differenzen“ (ff 14/25) haben wir eine falsche E-Mail-Adresse angegeben. Die korrekte Adresse lautet: info@gleichstellungsraetin-bz.org
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Thomas Schrott führt zwei gut gehende Feinkostgeschäfte in Bozen. Nun hört er auf. Weil er müde ist – und es sich leisten kann.
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