Bereits vor dem Ukraine-Krieg waren die Preise zu hoch und die Löhne zu niedrig. Jetzt zahlen wir die Zeche – weil wir es verabsäumt haben, in den Boom-Jahren Taten zu setzen.
Leserbriefe
Der Krieg und wir
Aus ff 10 vom Donnerstag, den 10. März 2022
Russland überfällt die Ukraine: Was das für unser Leben bedeutet. Titelgeschichte in ff 9/22
Nichts und niemand scheint Putin aufzuhalten, eine gewaltige Kriegswalze fegt über die Ukraine hinweg, anstelle von Worten sprechen Waffen, die Gespräche gleichen Monologen.
Wie weit geht der Kremlherr, scheint ihm doch der Westen aus Furcht vor einem ausufernden Konflikt nichts entgegenzusetzen?
Gelingt der Beutezug in der Ukraine, dann dürfte sich der Despot in Moskau in weiteren souveränen Staaten, die zum Dunstkreis der Sowjetunion gehörten, austoben: In Moldawien mit seiner russischen Enklave Transnistrien oder im fragilen, in die EU strebenden Georgien mit dem Abchasien- und Südossetien-Konflikt, oder in den baltischen Staaten. Was dann? Zieht dann der Dritte Weltkrieg herauf?
Thomas Malfertheiner, Bozen
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