Politik

Da geht noch was

Aus ff 08 vom Donnerstag, den 20. Februar 2025

Kunhilde von Marsoner (rechts) und Christine Kaaserer: Sie sind Konkurrentinnen, beide wollen Bürgermeisterin von Schlanders werden. Gleichzeitig setzen sie auf Teamarbeit, führen einen „Wahlkampf mit Stil“, wie sie betonen. © Ludwig Thalheimer
 

Frauen sollen in der Politik besser vertreten sein – deswegen gibt es eine Quotenregelung. Aber funktioniert sie auch für die Gemeindewahlen?

Am 4. Mai stehen Gemeindewahlen an. Jede Partei, jede Liste, die sich bewirbt, muss ein Drittel Frauen nominieren. So sieht es das Gesetz vor. „In ganz vielen Gemeinden ist es mühsam“, sagt ein SVP-Ortsobmann, „sehr mühsam.“ Er meint damit, dass er oft nachhaken, hinterhertelefonieren und gut zureden muss, um die Leute zu einer Kandidatur für die Gemeindewahl zu motivieren. Das gilt für Männer – aber noch mehr gilt es für Frauen.

Dieser SVP-Ortsobmann stellt die Quote nicht infrage. Andere aber tun das sehr wohl. „Da hat man uns ein Ei gelegt“, schimpft einer.

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